Naturschutzverein „Elsteraue“
Falkenberg/Elster e.V.

Träger des Umweltpreises Brandenburg 2000

Erst im letzten Monatsdrittel fielen die Temperaturen in die Normalität

tn IMG 2272 gDer Sommer 2018 war ein Sommer der Extreme! Sehr heiß, sehr trocken und außergewöhnlich lang anhaltend. Wenn derartige saisonale Wetter-entwicklungen zur Regelmäßigkeit werden sollten,

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Badefreuden pur, doch leider abermals kaum Regenfälle

Regen in der Leipziger RE Bull Arena – aber nicht bei uns in Falkenberg!Fast konnte man denken, am sonnigen Mittelmeer seinen Urlaub zu verbringen. Denn mit Hitze und viel Sonne erreichte der hinter uns liegende Monat August Wetterbedingungen wie in südlichen Urlaubsländern.

Auch der August reihte sich fast nahtlos in die bereits im April begonnene Serie extrem warmer, trockener und sonnenscheinreicher Monate ein. Der Zeitraum von April bis August war in diesem Jahr der wärmste, aber leider auch einer der niederschlagsärmsten seit Beginn regelmäßiger Messungen.

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Extreme Hitzewelle und mangelnde Regenfälle

Kurz nach 23.00 Uhr: Der Mond hat zur Hälfte den Kernschatten der Erde wieder verlassenAbermals ein sehr warmer Monat! Extreme Wetterwerte nun auch im vergangenen Monat. Es war der fünft wärmste Juli seit Beginn regelmäßiger Messungen im Jahr 1881. Mit seiner deutschlandweit gemessenen Durchschnittstemperatur von 20,2 Grad Celsius (°C) lag er um 3,3 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990.

Zu Beginn des Monats brachte das Hoch „Ekkehard“ tagsüber bereits hochsommerliche Werte, während es in den Nächten noch angenehm kühl blieb. Das änderte sich Mitte des Monats mit Beginn einer Hitzewelle, unter der wir alle zu leiden hatten. Die bereits schon vorher eingetretene Trockenheit, vor allem im gesamten Norden und Osten Deutschlands, führte zu einer extremen Dürre mit Ertragseinbußen für die Landwirtschaft sowie zu häufigen Flächenbränden in Wäldern und auf Fluren.

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Hitzestress und Wassermangel im Nordosten, Gewitter mit Starkregen und Überschwemmungen im Südwesten

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Drei Monate hintereinander mit extremen Wetterwerten! April, Mai und nun auch der Juni mit Sonne pur, Hitzestress und Wassermangel. Das alles aber nur im Nordosten Deutschlands. Im Süden und Westen hingegen zumeist schwülwarme Luft und örtlich heftige Gewitter mit Starkregen und Überschwemmungen.

Insgesamt war der Juni in Deutschland sehr warm, teilweise extrem trocken und sonnenscheinreich. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.

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Außergewöhnlich warm, mit Rekordweten

Drei junge Dachse kamen aus einer der vielen Röhren ins FreieDem wärmsten April seit Beginn regelmäßiger Wetteraufzeichnungen folgte ein Mai in gleicher Weise mit neuen Rekordwerten. Fakt ist, es wird wärmer auf unserer Erde! Der durch uns Menschen verursachte globale Klimawandel schreitet offenbar schneller voran. Wir sollten diese Erkenntnis akzeptieren und in uns wirken lassen, indem wir uns alle möglichst klimagerecht verhalten.

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