Naturschutzverein „Elsteraue“
Falkenberg/Elster e.V.

Träger des Umweltpreises Brandenburg 2000

Nach der Sommerhitze kamen die Unwetter

Am Kiebitzer Weg in Falkenberg stürzten fünf vom Orkan entwurzelte Robinien zwischen zwei Einfamilienhäuser. Zum Glück hielten sich die angerichteten Schäden in Grenzen. Das Wetter im Monat Juni war voller Widersprüche! Das Wetter im Monat Juni war voller Widersprüche! Bis weit über die Monatsmitte war es außergewöhnlich warm und sehr sonnenscheinreich. Doch am 22. fegte das Sturmtief „Paul“ mit Orkanböen von bis zu 120 Stundenkilometer (km/h) über uns hinweg. Die Unwetterschäden im südlichen Elbe-Elster Kreis waren enorm: entwurzelte und umgeknickte Bäume, beschädigte Dächer und Gebäude, umgestürzte Licht- und Leitungsmasten, unbefahrbare Eisenbahnstrecken.

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Abermals ein zu trockener Monat, mit örtlichen Hitzerekorden

tmb IMG 0177Wie bereits im März und April stand auch der Mai zumeist unter Hochdruckeinfluss. Dabei gelangten warme Luftmassen aus Südwesteuropa nach Deutschland. Es entwickelten sich gebietsweise heftige Gewitter mit Unwetterpotential. Insgesamt gesehen war der Monat sehr warm, mit einer überdurchschnittlichen Sonnenscheindauer, doch leider abermals mit einem deutlichem Niederschlagsdefizit.
Der Mai lag deutschlandweit mit durchschnittlich 14,2 Grad Celsius (°C) um 2,1 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Zum Ende der ersten Monatsdekade sank die Lufttemperatur unter Hochdruckeinfluss
und durch die damit verbundene nächtliche Ausstrahlung bei klarem Himmel verbreitet in den leichten Frostbereich. Die „Eisheiligen“ blieben jedoch in diesem Jahr mehr oder weniger aus. Das Hoch „Tilly“, zu Beginn der zweiten Monatshälfte, brachte dann erstmals frühsommerliche Temperaturen mit örtlich knapp über 30 °C. In Cottbus wurden am 19. bei strahlendem Sonnenschein 31 °C gemessen.

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April, April – der macht's wie er will!

Erst frühsommerlich warm, dann kälter

tn IMG 6734Ich erlebte den 1. April wie einen Aprilscherz! Denn ich wagte mein erstes kurzes Bad im Kiebitzer See: Lufttemperatur 22° C , Wasser 10° C. Also Sonne pur und ein Tag zum Wohlfühlen!
Aber der April zeigte schon bald seinen wahren Charakter.

Zunächst setzte sich bei hohem Luftdruck die im März begonnene sehr warme und trockene Witterung fort. Dann jedoch führten Tiefdruckgebiete von Norden her im zweiten Monatsdrittel zunehmend kältere Luft heran. Das viertägige Osterfest in der Monatsmitte wurde so wettermäßig leider sehr unangenehm. Bei leichten bis mäßigen Nachtfrösten gab es teilweise bis ins Flachland leichte Schneefälle. Dazu war es oft sehr windig. 

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Wärmster März seit 1881!
Abermals viel zu warm, dazu unzureichende Niederschläge...

tn 099„Im Märzen der Bauer die Rößlein einspannt. Er setzt seine Felder und Wiesen in Stand.“ So lautet der Text eines hundertjährigen Volksliedes. Heute rollen hochrädriger Monstertraktoren über die Fluren in unserer hochtechnisierten Gegenwart. Und es erhebt sich die Frage: Ob das noch gut ist?
Der gerade erlebte Monat war der wärmste März seit Beginn regelmäßiger Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. „Damit liegt dieser Monat im von uns erwarteten Trend des Klimawandels in Deutschland“, so Prof. Dr. Gerhard Adrian, Präsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

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Der Monat Februar– wettermäßig zweigeteilt!

tmb Februar2017

Erlebten wir in der ersten Februarhälfte noch einen echten Wintermonat, so änderte sich dies zur Monatsmitte hin schlagartig. Eine kräftige westliche Luftströmung hatte wärmere Luft herangeführt, so dass bei nicht wenigen Menschen die ersten Frühlingsgefühle aufkamen. Insgesamt lag der Monat Februar mit seiner Durchschnittstemperatur von 3,0 Grad Celsius (°C) in Deutschland um 2,6 Grad über dem Mittel der international gültigen Referenzperiode 1961 - 1990.
In der ersten Februarhälfte lagerten fast ständig Hochdruckgebiete über Deutschland.

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