Naturschutzverein „Elsteraue“
Falkenberg/Elster e.V.

Träger des Umweltpreises Brandenburg 2000

Kastanienblüte im August, nie zuvor erlebt!

 Oft gewittrig und mit reichlich Regen

Der August war in Deutschland mit 17,9 Grad Celsius (°C) um 1,4 Grad wärmer als das Soll der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Überwiegend westliche Winde führten oft kühle Luft in unsere Region. Der Monat erreichte mit rund 90 Litern pro Quadratmeter (l/m²) immerhin 118 Prozent seines Klimawertes von 77 l/m². Die Gewitter brachten zwar nicht mehr extrem hohe Regenmengen, dafür wurden sie häufiger von schweren Stürmen begleitet.

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Wettermäßig abermals ein Monat der Extreme!

NATUSCHÜTZER DIETER LEHMANN ZIEHT IN SEINEM WETTERRÜCKBLICK ABERMALS EINE DRAMATISCHE MONATSBILANZ.

tmb IMG 3526Wie bereits im Juni erlebt, bescherte uns auch der Monat Juli extreme Wettersituationen. In der ersten Monatshälfte wechselten nicht ortsfeste Hochdruckgebiete regelmäßig mit von Westen heranziehenden Tiefdruckgebieten. Sehr warme Luft zog von der Iberischen Halbinsel über Deutschland hinweg. Am 7. Juli stieg das Thermometer in Falkenberg auf 30,4 Grad Celsius (°C) - also ein sogenannter meteorologischer „Sommertag“. Die Wassertemperatur im Kiebitzer See erreichte wonnige 23,2°C. Also Badefreuden voller Lust, auch für mich! Nachdem es anfangs des Monats noch an Regen gemangelt hatte, fielen am 10. Juli nach einem Morgengewitter endlich ergiebige Niederschläge.

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Nach der Sommerhitze kamen die Unwetter

Am Kiebitzer Weg in Falkenberg stürzten fünf vom Orkan entwurzelte Robinien zwischen zwei Einfamilienhäuser. Zum Glück hielten sich die angerichteten Schäden in Grenzen. Das Wetter im Monat Juni war voller Widersprüche! Das Wetter im Monat Juni war voller Widersprüche! Bis weit über die Monatsmitte war es außergewöhnlich warm und sehr sonnenscheinreich. Doch am 22. fegte das Sturmtief „Paul“ mit Orkanböen von bis zu 120 Stundenkilometer (km/h) über uns hinweg. Die Unwetterschäden im südlichen Elbe-Elster Kreis waren enorm: entwurzelte und umgeknickte Bäume, beschädigte Dächer und Gebäude, umgestürzte Licht- und Leitungsmasten, unbefahrbare Eisenbahnstrecken.

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Abermals ein zu trockener Monat, mit örtlichen Hitzerekorden

tmb IMG 0177Wie bereits im März und April stand auch der Mai zumeist unter Hochdruckeinfluss. Dabei gelangten warme Luftmassen aus Südwesteuropa nach Deutschland. Es entwickelten sich gebietsweise heftige Gewitter mit Unwetterpotential. Insgesamt gesehen war der Monat sehr warm, mit einer überdurchschnittlichen Sonnenscheindauer, doch leider abermals mit einem deutlichem Niederschlagsdefizit.
Der Mai lag deutschlandweit mit durchschnittlich 14,2 Grad Celsius (°C) um 2,1 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Zum Ende der ersten Monatsdekade sank die Lufttemperatur unter Hochdruckeinfluss
und durch die damit verbundene nächtliche Ausstrahlung bei klarem Himmel verbreitet in den leichten Frostbereich. Die „Eisheiligen“ blieben jedoch in diesem Jahr mehr oder weniger aus. Das Hoch „Tilly“, zu Beginn der zweiten Monatshälfte, brachte dann erstmals frühsommerliche Temperaturen mit örtlich knapp über 30 °C. In Cottbus wurden am 19. bei strahlendem Sonnenschein 31 °C gemessen.

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April, April – der macht's wie er will!

Erst frühsommerlich warm, dann kälter

tn IMG 6734Ich erlebte den 1. April wie einen Aprilscherz! Denn ich wagte mein erstes kurzes Bad im Kiebitzer See: Lufttemperatur 22° C , Wasser 10° C. Also Sonne pur und ein Tag zum Wohlfühlen!
Aber der April zeigte schon bald seinen wahren Charakter.

Zunächst setzte sich bei hohem Luftdruck die im März begonnene sehr warme und trockene Witterung fort. Dann jedoch führten Tiefdruckgebiete von Norden her im zweiten Monatsdrittel zunehmend kältere Luft heran. Das viertägige Osterfest in der Monatsmitte wurde so wettermäßig leider sehr unangenehm. Bei leichten bis mäßigen Nachtfrösten gab es teilweise bis ins Flachland leichte Schneefälle. Dazu war es oft sehr windig. 

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