Naturschutzverein „Elsteraue“
Falkenberg/Elster e.V.

Träger des Umweltpreises Brandenburg 2000

Viele Wolken, wenig Sonne aber dafür reichlich Regen

Ein Perlpilz, der auch eine gewisse Schönheit ausstrahltDieser Monat war so, wie man sich einen November vorstellt! Immer wieder zogen Tiefdruckgebiete und ihre Ausläufer von Westen her über uns hinweg. Bei oft sehr windigem Wetter wurden ziehende Wolken fast zur Alltäglichkeit. Aber diese brachten uns auch den im Jahresverlauf oft vermissten Regen. Im Land Brandenburg fielen etwa 60 Liter pro Quadratmeter.

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Alles andere als ein „goldener Oktober“!

Entwurzelte Silberpappel an einem Weg in den Kiebitzer BruchwiesenDer Monat Oktober wird vielfach durch anhaltende Hochdrucklagen geprägt, wodurch er den Beinamen „Goldener Oktober“ erhalten hat. In diesem Jahr war er alles andere als das!
Auch für mich. Eine Reise zum Monatsanfang nach Süditalien war für mich mit einem fast verhängnisvollen Unglück verbunden: Netzhautablösung am rechten Auge, mit fast völliger Erblindung! Zurück in Deutschland - Augenoperation im Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum. Diese Operation war zum Glück erfolgreich. Doch zur Zeit bin ich noch ein „Einäugiger“, was sich voraussichtlich in etwa sechs bis acht Wochen positiv verändern wird.

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Ein September zum Vergessen!

 

Der Platzhirsch betritt die Bühne ...Eine alte Bauernregel besagt: „September schön in den ersten Tagen, will den ganzen Herbst ansagen.“. Je nach Wetterlage lässt sich also zu Beginn des Septembers eine unterschiedlich starke Aussage für den restlichen Monat machen. Am 1. und 2. September dieses Jahres war es in unserer Region wettermäßig weniger schön: Lufttemperatur gerade mal 20 Grad, der Himmel bewölkt, ziemlich windig und teilweise Regen. Diese negative Wettertendenz setzte sich fast im gesamten Monat fort. Die genannte Bauernweisheit hatte also diesmal ihre volle Berechtigung!
Im Vergleich zum September des Vorjahres bescherte uns der diesjährige September wettermäßig das glatte Gegenteil. Denn der September 2016 war einer der wärmsten Septembermonate seit Aufzeichnungsbeginn gewesen.

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Kastanienblüte im August, nie zuvor erlebt!

 Oft gewittrig und mit reichlich Regen

Der August war in Deutschland mit 17,9 Grad Celsius (°C) um 1,4 Grad wärmer als das Soll der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Überwiegend westliche Winde führten oft kühle Luft in unsere Region. Der Monat erreichte mit rund 90 Litern pro Quadratmeter (l/m²) immerhin 118 Prozent seines Klimawertes von 77 l/m². Die Gewitter brachten zwar nicht mehr extrem hohe Regenmengen, dafür wurden sie häufiger von schweren Stürmen begleitet.

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Wettermäßig abermals ein Monat der Extreme!

NATUSCHÜTZER DIETER LEHMANN ZIEHT IN SEINEM WETTERRÜCKBLICK ABERMALS EINE DRAMATISCHE MONATSBILANZ.

tmb IMG 3526Wie bereits im Juni erlebt, bescherte uns auch der Monat Juli extreme Wettersituationen. In der ersten Monatshälfte wechselten nicht ortsfeste Hochdruckgebiete regelmäßig mit von Westen heranziehenden Tiefdruckgebieten. Sehr warme Luft zog von der Iberischen Halbinsel über Deutschland hinweg. Am 7. Juli stieg das Thermometer in Falkenberg auf 30,4 Grad Celsius (°C) - also ein sogenannter meteorologischer „Sommertag“. Die Wassertemperatur im Kiebitzer See erreichte wonnige 23,2°C. Also Badefreuden voller Lust, auch für mich! Nachdem es anfangs des Monats noch an Regen gemangelt hatte, fielen am 10. Juli nach einem Morgengewitter endlich ergiebige Niederschläge.

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