Naturschutzverein „Elsteraue“
Falkenberg/Elster e.V.

Träger des Umweltpreises Brandenburg 2000

Ungewöhnliche Wetterabläufe

Sturmschäden im Schmerkendorfer WaldparkWir spüren es mit zunehmendem Unmut! Das Wetter grau in grau. Die Sonne haben wir im Januar nicht oft gesehen. Und wenn schon, dann nur für kurze Zeit. Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gab es in Deutschland noch nie so wenig Sonneneinstrahlung, wie bisher in diesem Winter.
Aber nicht nur das. Der Januar 2018 war alles andere als ein Wintermonat. Mit seiner deutschlandweiten Durchschnittstemperatur von 3,8 Grad Celsius (°C) war er um 4,3 Grad wärmer als das Mittel der international gültigen Referenzperiode von 1961 bis 1990. Damit war er der sechst-wärmste Januar seit Beginn der flächendeckenden Temperaturmessungen im Jahr 1881.

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Ich sitze in der Sonne und träume ...

IMG 4312Der letzte und zugleich festlichste Monat in unserem Kalendarium ist der Dezember. Er wird auch oft als „Christmonat“ bezeichnet, was sich natürlich auf Weihnachten bezieht. Aber zum Ende des Monats gibt es alljährlich auch ein Abschieds- und zugleich ein Begrüßungsfest – Silvester und Neujahr, was alljährlich in uns sehr zwiespältige Gefühle hinterlässt.
Wettermäßig mussten wir im diesjährigen Dezember zumeist nasskaltes und wolkenreiches Wetter mit häufigen Niederschlägen über uns ergehen lassen. Doch insgesamt war der Monat wieder einmal zu mild. Seine Durchschnittstemperatur in Deutschland betrug 2,6 Grad Celsius (°C) und lag damit um 1,8 Grad über der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990.

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Viele Wolken, wenig Sonne aber dafür reichlich Regen

Ein Perlpilz, der auch eine gewisse Schönheit ausstrahltDieser Monat war so, wie man sich einen November vorstellt! Immer wieder zogen Tiefdruckgebiete und ihre Ausläufer von Westen her über uns hinweg. Bei oft sehr windigem Wetter wurden ziehende Wolken fast zur Alltäglichkeit. Aber diese brachten uns auch den im Jahresverlauf oft vermissten Regen. Im Land Brandenburg fielen etwa 60 Liter pro Quadratmeter.

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Alles andere als ein „goldener Oktober“!

Entwurzelte Silberpappel an einem Weg in den Kiebitzer BruchwiesenDer Monat Oktober wird vielfach durch anhaltende Hochdrucklagen geprägt, wodurch er den Beinamen „Goldener Oktober“ erhalten hat. In diesem Jahr war er alles andere als das!
Auch für mich. Eine Reise zum Monatsanfang nach Süditalien war für mich mit einem fast verhängnisvollen Unglück verbunden: Netzhautablösung am rechten Auge, mit fast völliger Erblindung! Zurück in Deutschland - Augenoperation im Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum. Diese Operation war zum Glück erfolgreich. Doch zur Zeit bin ich noch ein „Einäugiger“, was sich voraussichtlich in etwa sechs bis acht Wochen positiv verändern wird.

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Ein September zum Vergessen!

 

Der Platzhirsch betritt die Bühne ...Eine alte Bauernregel besagt: „September schön in den ersten Tagen, will den ganzen Herbst ansagen.“. Je nach Wetterlage lässt sich also zu Beginn des Septembers eine unterschiedlich starke Aussage für den restlichen Monat machen. Am 1. und 2. September dieses Jahres war es in unserer Region wettermäßig weniger schön: Lufttemperatur gerade mal 20 Grad, der Himmel bewölkt, ziemlich windig und teilweise Regen. Diese negative Wettertendenz setzte sich fast im gesamten Monat fort. Die genannte Bauernweisheit hatte also diesmal ihre volle Berechtigung!
Im Vergleich zum September des Vorjahres bescherte uns der diesjährige September wettermäßig das glatte Gegenteil. Denn der September 2016 war einer der wärmsten Septembermonate seit Aufzeichnungsbeginn gewesen.

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