Naturschutzverein „Elsteraue“
Falkenberg/Elster e.V.

Träger des Umweltpreises Brandenburg 2000

Er war viel zu mild!

tn Kiebitzer3 gDie Wetterentwicklung im diesjährigen Januar verlief sehr gleichförmig, und das brachte einen Wintermonat, der alles andere war als ein Winter. Kräftige Tiefdruckgebiete zogen reihenweise über die nördliche Hemisphäre hinweg, auf dem Weg von Island über Lappland bis nach Nordrussland. Über Südeuropa hingegen erstreckte sich eine Hochdruckzone von der Iberischen Halbinsel bis zum Schwarzen Meer.

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....und Jahresrückblick

Ein Jahrzehnt ging zu Ende, in dem neuen sind wir schon angekommen! Was haben wir wettermäßig erlebt, was steht uns diesbezüglich bevor?
2019 war das dritt-wärmste Jahr seit Beginn der regelmäßigen Messungen im Jahr 1881. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen. Der Februar war der sonnenschein-reichste Monat seit Messbeginn und mit sehr hohen Temperaturen bereits richtig frühlingshaft. Im März fegte eine ganze Reihe von schweren Stürmen über das Land, bevor der April mit trockenem und häufig sehr warmem Wetter schon einen Vorgeschmack auf den Sommer brachte. Ganz anders der Mai: Nach 13 zu warmen Monaten hintereinander verlief er sehr kühl und nass. Dem folgte der wärmste und sonnigste Juni seit Messbeginn. Dies war der Auftakt eines weiteren erheblich zu trockenen und extrem heißen Sommers, der alle vorangegangenen an Hitze noch übertraf. Flüsse, wie bei uns teilweise die Schwarze Elster, trockneten aus und die Wälder litten unter der großen Trockenheit.

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Herbst

Es klagt der Wind in blätterleeren Ästen,
und buntes Laub bedeckt das Land.
Da gibt kein Vogel mehr sein Lied zum besten,
und kalte Regentropfen schlagen in den Sand.
Es geht die Zeit in wellengleichen Bahnen,
und alles Klagen ändert nichts daran.
Stets folgt dem Herbst ein neues Frühlingsahnen,
und alle Trauer wird vergehen -
Irgendwann!

Unter den vier Jahreszeiten hat der Herbst seinen ganz besonderen Charakter. Die Vielfalt der Farben in der Natur - Gelb, Rot und Braun in allen Schattierungen - lässt uns erkennen, wieder einmal geht ein Jahr zu Ende! Deshalb stellt sich mit all dieser feurigen Farbenpracht auch eine gewisse Melancholie bei uns Menschen ein: Nichts ist unendlich ...
Der Herbst 2019 war wettermäßig durchschnittlich, wenn auch wieder einmal leicht zu warm. Es gab einen ständigen Wechsel zwischen warmen und kühleren Perioden.

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....endlich die Pilze!

tn Steinpilz ggAuch der diesjährige Monat Oktober war viel zu warm. Atlantische Tiefdruckgebiete brachten in den meisten Regionen von Deutschland reichlich Regenfälle, leider nicht bei uns in der Niederlausitz. Zugleich wurde sehr milde Meeresluft nach Mitteleuropa transportiert.

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...jahreszeitlich völlig normal aber zu trocken.

IMG 5400Heute ist der letzte Tag im September. Ich sitze in meinem Arbeitszimmer und fühle mich sicher. Denn draußen tobt das Orkantief „Mortimer“ mit Sturmböen bis zur Windstärke 9. Schlechtes Wetter also? Nein, für mich gibt es kein schlechtes Wetter! Sonnenschein ist köstlich, Regen ist erfrischend und Wind fordert heraus. Denn man bedenke: Wind ist nichts anderes als Luft, die es eilig hat.

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