Naturschutzverein „Elsteraue“
Falkenberg/Elster e.V.

Träger des Umweltpreises Brandenburg 2000

Der zwölfte zu warme Monat in Folge

tn Kraniche gAm 31. März dieses Jahres war wieder einmal ein Tag der Zeitumstellung. Unsere Uhren wurden um eine Stunde vorgestellt. Der Tag hatte also statt 24 nur 23 Stunden. Welch ein menschengemachter Unsinn! Aber ab dem Jahr 2021 soll ja damit Schluss sein. Das kann man nur begrüßen, denn wir Menschen können die Zeit, die mit uns unaufhaltsam voranschreitet, nicht mutwillig manipulieren!
Ganz anders ist das beim Wetter. Durch die Art und Weise, wie wir gegenwärtig leben, verändern wir die Wetterabläufe. Der hinter uns liegende März war der zwölfte zu warme Monat in Folge.

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Ein Februar mit Frühlingsgefühlen

Ringeltaube gDer Februar 2019 war ein Monat der Wetterrekorde: extrem warm und sonnenscheinreich, dazu leider abermals mangelnde Niederschläge! Es war seit April 2018 der bisher elfte überdurchschnittlich warme Monat in Folge. Mit 3,9 Grad Celsius (°C) lag die Temperaturdurchschnitt im Februar um 3,5 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode von 1961 bis 1990. Ursache für diesen wettermäßig extremen Februar waren auch diesmal zahlreiche festliegende Hochdruckgebiete über Mitteleuropa. In den oft klaren Nächten kühlte sich die Luft stark ab; sobald jedoch die Sonne am Himmel aufstieg, wurde es frühlingshaft warm.
Sven Plöger, Diplom-Meteorologe und ARD-Wettermann, meint: "Der Trend ist klar erkennbar. Wir werden uns an extreme Wetterlagen gewöhnen müssen". Der sogenannte „Jetstream“ - das ist der Starkwindgürtel, der in 8 bis 12 Kilometern Höhe von Westen nach Osten weht - hat sich in den letzten Jahren deutlich verlangsamt.

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Ein Monat mit Schneechaos in den Mittelgebirgen!

tn Reif guetzliDieser Januar 2019 hatte es in sich und wird in Erinnerung bleiben. Vor allem wegen der beängstigenden Bilder von den Schneelasten auf den Hausdächern in den Mittelgebirgsregionen und im Alpenraum.
Zwischen dem 6. und 15. Januar hatten Dauerschneefälle im Nordstau der Mittelgebirge und der Alpen für chaotische Verhältnisse gesorgt. Vor allem im Chiemgau versanken einige Orte völlig im Schnee. Örtliche Einsatzkräfte, Bundeswehr und freiwillige Helfer waren im Dauereinsatz, um einsturzgefährdete Dächer von den Schneemassen zu befreien.

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Wir erlebten ein Jahr der Wetterrekorde!

Kernbeißer, Stieglitz und Kohlmeise trafen sich an meinem FutterautomatDas hinter uns liegende Jahr war das wärmste und sonnigste, aber leider auch eines der niederschlagsärmsten Jahre seit 1881, dem Beginn regelmäßiger Wetteraufzeichnungen in Deutschland. Mit 10,4 Grad Celsius (°C) lag der Temperaturdurchschnitt um 2,2 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Das Jahr 2018 übertraf damit den bisherigen Rekordhalter 2014 um 0,1 Grad.

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Abermals viel zu warm und zu wenig Regen

tn WA0026 1 guetzliDie wetter-mäßige Ausnahmesituation, die uns seit April dieses Jahres beunruhigte, hielt auch bis in die erste Novemberhälfte an. Es war zu warm, erheblich zu trocken und außerdem ungewöhnlich sonnenscheinreich. Ursache dafür war der meist vorherrschende Hochdruckeinfluss, wodurch Tiefdruckgebiete nur ganz selten bis nach nach Mitteleuropa vorzudringen konnten. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.
Mit 5,3 Grad Celsius (°C) lag der Temperaturdurchschnitt im November um 1,3 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. In diesem Jahr überraschte uns der November in seiner ersten Hälfte nochmals mit fast sommerlicher Witterung.

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