Naturschutzverein „Elsteraue“
Falkenberg/Elster e.V.

Träger des Umweltpreises Brandenburg 2000

Hitzewelle - Nur ein Vorzeichen dafür, was uns in kommenden Jahren erwartet

Die Windsurfer auf den bewegten Meereswellen vor Zinnowitz auf Usedom.Wir erlebten einen außergewöhnlich heißen Sommer 2018. Doch der Sommer 2019 scheint ihn noch zu übertreffen. Im letzten Drittel des Monats Juli gab es eine Hitzewelle, wie bisher selten erlebt. „25 Mal Höchstwerte von 40 Grad und mehr. Das geht in die meteorologischen Geschichtsbücher ein“, sagt Andreas Friedrich, Pressesprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Besonders im Westen Deutschlands wurden reihenweise die bisherigen Tagesrekorde gebrochen. Mit 42,6 Grad Celsius (°C) wurde dabei in Lingen im Emsland der alte deutsche Spitzenwert um mehr als 2 Grad übertroffen.

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Viele extreme Hitzetage – eine enorme Belastung.

baden ggDer Juni 2019 war in Deutschland nicht nur der wärmste sondern auch der sonnigste Juni seit dem Beginn flächendeckender Messungen im Jahr 1881. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in seinem monatlich veröffentlichten Wetterrückblick.„Schon wieder neue Höchstwerte! Allmählich verschlägt es mir die Sprache angesichts dieser inzwischen in Serie auftretenden Klimarekorde“, kommentierte Uwe Kirsche, Pressesprecher des DWD, die Auswertungen der Ergebnisse der rund 2000 Messstationen unseres nationalen Wetterdienstes.

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Kühl aber zu trocken

IMG 4715 gIch bin ein Wetterfrosch, und dazu auch noch ein „Grüner“. In einer spöttischen Übertragung werden Meteorologen oder Wetterbeobachter oft als Wetterfrösche bezeichnet. Das Bild, wo ein Laubfrosch in einem Glas auf einer kleinen Leiter hochklettert und damit schönes Wetter voraussagt, ist allseits bekannt. Kürzlich sagte am Kiebitzer See ein mir völlig fremder Mann, ich sei in Anspielung auf meine monatlichen Wetterrückblicke ein solcher grüner Wetterfrosch. Ich war belustigt, fühlte mich aber auch ein wenig geehrt.

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Abermals ein viel zu warm und zu trocken

IMG 4381 3 g gIm April konnten wir den Klimawandel live erleben.

Auch der April 2019 war in Deutschland - verglichen mit dem langjährigen Durchschnitt - viel zu warm. So konnten wir den Klimawandel erneut live erleben! Der hinter uns liegende April war der 13. zu warme Monat in Folge. Das hat es in Deutschland seit 1881 noch nie gegeben!

Zunächst dominierten über Mitteleuropa die Hochdruckgebiete. Mit östlicher oder südlicher Strömung kamen warme kontinentale Luftmassen zu uns.

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Der zwölfte zu warme Monat in Folge

tn Kraniche gAm 31. März dieses Jahres war wieder einmal ein Tag der Zeitumstellung. Unsere Uhren wurden um eine Stunde vorgestellt. Der Tag hatte also statt 24 nur 23 Stunden. Welch ein menschengemachter Unsinn! Aber ab dem Jahr 2021 soll ja damit Schluss sein. Das kann man nur begrüßen, denn wir Menschen können die Zeit, die mit uns unaufhaltsam voranschreitet, nicht mutwillig manipulieren!
Ganz anders ist das beim Wetter. Durch die Art und Weise, wie wir gegenwärtig leben, verändern wir die Wetterabläufe. Der hinter uns liegende März war der zwölfte zu warme Monat in Folge.

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