Naturschutzverein „Elsteraue“
Falkenberg/Elster e.V.

Träger des Umweltpreises Brandenburg 2000

Abermals viel zu warm und zu wenig Regen

tn WA0026 1 guetzliDie wetter-mäßige Ausnahmesituation, die uns seit April dieses Jahres beunruhigte, hielt auch bis in die erste Novemberhälfte an. Es war zu warm, erheblich zu trocken und außerdem ungewöhnlich sonnenscheinreich. Ursache dafür war der meist vorherrschende Hochdruckeinfluss, wodurch Tiefdruckgebiete nur ganz selten bis nach nach Mitteleuropa vorzudringen konnten. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.
Mit 5,3 Grad Celsius (°C) lag der Temperaturdurchschnitt im November um 1,3 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. In diesem Jahr überraschte uns der November in seiner ersten Hälfte nochmals mit fast sommerlicher Witterung.

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Badewetter statt Herbststimmung

tn APDC0002 guetzliDieser hinter uns liegende Monat war wettermäßig abermals sehr ungewöhnlich. Durch langanhaltenden Hochdruckeinfluss konnten sich die für Oktober herbstlich typischen Tiefdruckgebiete über Mitteleuropa nicht ausbreiten. So kam es deutschlandweit zu einem überaus sonnenscheinreichen und sehr warmen Oktober. Weil gleichzeitig aus südwestlicher Richtung ungewöhnlich warme und trockene Luftmassen zu uns strömten, wurde die seit April anhaltende extreme Dürre weiter verschärft.

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Erst im letzten Monatsdrittel fielen die Temperaturen in die Normalität

tn IMG 2272 gDer Sommer 2018 war ein Sommer der Extreme! Sehr heiß, sehr trocken und außergewöhnlich lang anhaltend. Wenn derartige saisonale Wetter-entwicklungen zur Regelmäßigkeit werden sollten,

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Badefreuden pur, doch leider abermals kaum Regenfälle

Regen in der Leipziger RE Bull Arena – aber nicht bei uns in Falkenberg!Fast konnte man denken, am sonnigen Mittelmeer seinen Urlaub zu verbringen. Denn mit Hitze und viel Sonne erreichte der hinter uns liegende Monat August Wetterbedingungen wie in südlichen Urlaubsländern.

Auch der August reihte sich fast nahtlos in die bereits im April begonnene Serie extrem warmer, trockener und sonnenscheinreicher Monate ein. Der Zeitraum von April bis August war in diesem Jahr der wärmste, aber leider auch einer der niederschlagsärmsten seit Beginn regelmäßiger Messungen.

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Extreme Hitzewelle und mangelnde Regenfälle

Kurz nach 23.00 Uhr: Der Mond hat zur Hälfte den Kernschatten der Erde wieder verlassenAbermals ein sehr warmer Monat! Extreme Wetterwerte nun auch im vergangenen Monat. Es war der fünft wärmste Juli seit Beginn regelmäßiger Messungen im Jahr 1881. Mit seiner deutschlandweit gemessenen Durchschnittstemperatur von 20,2 Grad Celsius (°C) lag er um 3,3 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990.

Zu Beginn des Monats brachte das Hoch „Ekkehard“ tagsüber bereits hochsommerliche Werte, während es in den Nächten noch angenehm kühl blieb. Das änderte sich Mitte des Monats mit Beginn einer Hitzewelle, unter der wir alle zu leiden hatten. Die bereits schon vorher eingetretene Trockenheit, vor allem im gesamten Norden und Osten Deutschlands, führte zu einer extremen Dürre mit Ertragseinbußen für die Landwirtschaft sowie zu häufigen Flächenbränden in Wäldern und auf Fluren.

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