Naturschutzverein „Elsteraue“
Falkenberg/Elster e.V.

Träger des Umweltpreises Brandenburg 2000

tmb IMG 3082Es sollte ein Alarmsignal sein! Ein Drittel der in Deutschland vorkommenden Brutvogelarten nehmen in ihren Beständen ab. Dabei sind Arten, die in  Agrarlandschaften leben, am stärksten betroffen. Besonders negativ ist die Situation der typischen Grünlandbewohner. Rebhühner zum Beispiel sind in unserer Region schon so gut wie ausgestorben. Es gibt verschiedene Gründe, warum die Zahl der Vögel in den letzten Jahren so dramatisch abnimmt. Die wichtigsten sind jedoch die eingetretenen Veränderungen in den Lebensräumen und die dadurch bedingten Verringerungen des Nahrungsangebotes. Denn auch die vorkommenden Insekten sind sowohl arten- wie auch zahlenmäßig zurück gegangen.Es sollte ein Alarmsignal sein! Ein Drittel der in Deutschland vorkommenden Brutvogelarten nehmen in ihren Beständen ab.

Dabei sind Arten, die in  Agrarlandschaften leben, am stärksten betroffen. Besonders negativ ist die Situation der typischen Grünlandbewohner. Rebhühner zum Beispiel sind in unserer Region schon so gut wie ausgestorben. Es gibt verschiedene Gründe, warum die Zahl der Vögel in den letzten Jahren so dramatisch abnimmt. Die wichtigsten sind jedoch die eingetretenen Veränderungen in den Lebensräumen und die dadurch bedingten Verringerungen des Nahrungsangebotes. Denn auch die vorkommenden Insekten sind sowohl arten- wie auch zahlenmäßig zurück gegangen.Diese besorgniserregende Entwicklung war für den Falkenberger Naturschutzverein „Elsteraue“ der Anlass, in den Falkenberger Bruchwiesen ein Flachgewässer anzulegen. Im Januar und April dieses Jahres wurde mit einem Bagger des Bauunternehmers Jörg Schulze (Gräfendorf) ein Flachgewässer mit einer Größe von 40x50 Meter ausgehoben. Rund 1500 Euro musste der Naturschutzverein dafür bezahlen. Dankenswerterweise fanden sich mit der Linden-Apotheke Falkenberg und der UESA GmbH Uebigau zwei Sponsoren, die uns mit Teilbeträgen zur Seite standen.Das neu geschaffene Flachgewässer - gut besonnt und mit schwankendem Wasserstand – hat sich inzwischen zu einem wertvollen Kleinbiotop entwickelt. Es bietet neue Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten und ist zu einem als Nahrungshabitat für bisher nachgewiesene 22 Vogelarten, außerdem für Frösche, Libellen und zahlreiche Insektenarten geworden. Ein Kranichepaar nutzt das Flachgewässer inzwischen als Schlafplatz. Es war für den Falkenberger Naturschutzverein „Elsteraue“ nicht leicht, dieses Vorhaben organisatorisch zu verwirklichen und vor allem auch finanziell abzusichern. Die zuerst angedachte Finanzierung durch eine Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme scheiterte an der Uneinsichtigkeit der in Frage kommenden Personen und Behörden. Dass nun trotzdem ein so wertvolles Kleinbiotop neu entstanden ist, erfüllt uns Falkenberger Naturschützer mit Freude und Stolz!

 

Dieter Lehmann