Naturschutzverein „Elsteraue“
Falkenberg/Elster e.V.

Träger des Umweltpreises Brandenburg 2000

Stolz präsentierten sich die Falkenberger Müllsammler vorm angehäuften Müllhaufen  (Foto Heidi Lehmann) Der Falkenberger Naturschutzverein „Elsteraue“ hatte zu einer Müll-Sammelaktion im Wald beidseitig der Ortsverbindungsstraße zwischen Falkenberg und Uebigau aufgerufen. Sieben Erwachsene und fünf Schüler waren gekommen und holten einen übergroßen Haufen unterschiedlichster Müllarten aus dem Wald. 
Der Naturschutzverein hatte vor Jahren bereits die Aktion „Kein Müll in die Natur!“ gestartet. Dazu wurden 12 großflächige Farbtafeln an verschiedenen Stellen, wo erfahrungsgemäß immer wieder illegal Müll abgelagert wird, an Bäumen befestigt. Doch unser Appell an die Bevölkerung, die Natur nicht zu vermüllen, hat leider offenbar nur wenig geholfen.

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Was da am vergangenen Sonnabend an Müll eingesammelt wurde, ist für uns Naturschützer einfach unbegreiflich! Entlang des Radweges und der Straße nach Uebigau lagen massenweise Zigarettenschachteln, Tempotaschentücher, Plastikbeutel, Schnapsflaschen und sogar Essensreste. Im Wald dann noch viel schlimmer: Unzählige Gläser und Flaschen, Glasscherben, ein weggeworfener Rucksack, alte Schuhe, zwei Matratzen, eine verrostete Mülltonne, ein über zehn Meter langer Hartstoff-Schlauch und vieles andere mehr.
muell2 Besonders fleißig beim Einsammeln des Mülls waren die fünf Schüler der 2. Klasse der Falkenberger Astrid-Lindgren Grundschule. Sonja, Josefine, Luis, Julian und Theo durchstöberten voller Tatendrang die Waldteile und schleppten den in großen Mengen gefundenen Müll bis zum Straßenrand. Dort war es Bertrand Batschakoue - er lebt seit fünf Jahren bei uns in Deutschland - der mit einer Schubkarre den Müll zum endgültigen Sammelplatz transportierte.
Der Naturschutzverein bedankt sich bei Andrea Wagenmann, Ordnungsamtsleiterin der Stadt Falkenberg, die ebenfalls mithalf und dafür sorgen wird, dass der angehäufte Müllberg vom Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster abtransportiert wird.

 

 

 

Dieter Lehmann, Naturschutzverein „Elsteraue“