Naturschutzverein „Elsteraue“
Falkenberg/Elster e.V.

Träger des Umweltpreises Brandenburg 2000

tmb IMG 3082Es sollte ein Alarmsignal sein! Ein Drittel der in Deutschland vorkommenden Brutvogelarten nehmen in ihren Beständen ab. Dabei sind Arten, die in  Agrarlandschaften leben, am stärksten betroffen. Besonders negativ ist die Situation der typischen Grünlandbewohner. Rebhühner zum Beispiel sind in unserer Region schon so gut wie ausgestorben. Es gibt verschiedene Gründe, warum die Zahl der Vögel in den letzten Jahren so dramatisch abnimmt. Die wichtigsten sind jedoch die eingetretenen Veränderungen in den Lebensräumen und die dadurch bedingten Verringerungen des Nahrungsangebotes. Denn auch die vorkommenden Insekten sind sowohl arten- wie auch zahlenmäßig zurück gegangen.Es sollte ein Alarmsignal sein! Ein Drittel der in Deutschland vorkommenden Brutvogelarten nehmen in ihren Beständen ab.

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Stolz präsentierten sich die Falkenberger Müllsammler vorm angehäuften Müllhaufen  (Foto Heidi Lehmann) Der Falkenberger Naturschutzverein „Elsteraue“ hatte zu einer Müll-Sammelaktion im Wald beidseitig der Ortsverbindungsstraße zwischen Falkenberg und Uebigau aufgerufen. Sieben Erwachsene und fünf Schüler waren gekommen und holten einen übergroßen Haufen unterschiedlichster Müllarten aus dem Wald. 
Der Naturschutzverein hatte vor Jahren bereits die Aktion „Kein Müll in die Natur!“ gestartet. Dazu wurden 12 großflächige Farbtafeln an verschiedenen Stellen, wo erfahrungsgemäß immer wieder illegal Müll abgelagert wird, an Bäumen befestigt. Doch unser Appell an die Bevölkerung, die Natur nicht zu vermüllen, hat leider offenbar nur wenig geholfen.

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tmbIMG 3732Der Falkenberger Naturschutzverein „Elsteraue“ hat am 25. und 26. Januar ein neues Biotop nordöstlich von Falkenberg im Feuchtgebiet der Kiebitzer Bruchwiesen geschaffen. Mit einem Bagger wurde ein sich künftig zu entwickelndes Flachgewässer mit einer Größe von 40x50 Meter und mit einer durchschnittlichen Tiefe von 30 Zentimetern ausgehoben. Die dabei abgebaggerten Erdmassen wurden mit Fahrzeugen der Agrargenossenschaft Beyern abgefahren, um sie später auf minderwertige Feldfluren zur Bodenverbesserung zu verteilen.

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Öffentlicher Appell des Falkenberger Naturschutzvereins „Elsteraue“:

Hört auf damit, leichtfertig Bäume zu fällen!

Winterwald im „Schweinert“ bei FalkenbergEs ist Winter. Und wieder einmal ist überall das Kreischen von Sägen zu hören. Bäume werden gefällt! In den offenen Landschaften, entlang von Wegen und Gewässern, oft grundlos in Wäldern und auf privaten Grundstücken.
Die Baumbestände der Erde nehmen dramatisch ab. Die Wälder auf unserem Planeten schrumpfen dramatisch – durch Übernutzung, durch weitflächige Rodungen, durch Waldbrände und Stürme. Im Laufe dieses Jahrhunderts wurden auf unserer Erde rund 1,5 Millionen Quadratkilometer Wald gerodet und für immer beseitigt. Dies hat ein internationales Forscherteam um den Geografen Matthew Hansen von der University of Maryland ermittelt.

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Falkenberg, den 02.01.2017

Stellungnahme
Freischnitt einer 15000 Volt-Oberleitung zur Herstellung der Verkehrs- und Betriebssicherheit auf einer Fläche der Bahnanlagen am Bahnhof Falkenberg/Elster

Die Deutsche Bahn hat bei der unteren Naturschutzbehörde Befreiung für den Freischnitt einer 15000 Volt-Oberleitung zur Herstellung der Verkehrs- und Betriebssicherheit auf einer angrenzenden Fläche der Bahnanlagen am Bahnhof Falkenberg/Elster beantragt (Gemarkung Falkenberg, Flur 5, Flurstück 125,126).
In meiner Eigenschaft als Vorsitzender des Falkenberger Naturschutzvereins „Elsteraue“ und als Mitglied des Naturschutzbeirates Landkreis Elbe-Elster haben wir am 28.12.16 in einer Begehung die Flächen, auf denen die beantragten Baumfällungen stattfinden sollen, begutachtet.

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Aktion des Falkenberger Naturschutzvereins „Elsteraue“: „Flurgehölze und Solitärbäume schützen! Neuanpflanzungen vornehmen!“



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Durch einen Bürgerhinweis im Frühjahr 2016 wurde der Falkenberger Naturschutzverein „Elsteraue“ darauf aufmerksam gemacht, dass durch einen Landwirtschaftsbetrieb in unserem Landkreis eine Feldhecke durch einen bodennahen Verschnitt teilweise schwer geschädigt wurde.
Bei einem anschließenden Vorort-Termin wurde zwischen Landwirten und Naturschützern diskutiert, wie derartige Handlungen künftig vermieden werden können. Dabei wurde weitgehend gegenseitiges Einvernehmen erreicht. Um diese Erkenntnisse öffentlich zu machen, startet der Naturschutzverein „Elsteraue“ im Oktober dieses Jahres eine Aktion zum Schutz von Flurgehölzen und Solitärbäumen, verbunden mit einer Aufforderung an alle landwirtschaftlichen Betriebe, diesbezüglich Neuanpflanzungen vorzunehmen.

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